Vertiefungsfortbildungen

Hier finden Sie alle Vertiefungsfortbildungen. Diese sind vor allem für Fachkräfte gedacht, die bereits die Grundlagenfortbildung absolviert haben und bestimmte Schwerpunkte der Kinderwunschberatung vertiefen möchten.

PSYCHOSOZIALE BERATUNG IM RAHMEN DER GAMETENSPENDE

Die Spendersamenbehandlung wird seit über 100 Jahren durchgeführt, und sie wurde von Anfang an kontrovers diskutiert. Das Einbringen des Samens eines Mannes, der nicht der Ehemann der behandelten Frau ist, wurde als moralisch verwerflich definiert, und bis in die 1960er  Jahre sprachen sich Ärzte, Juristen und weitere Fachkräfte dagegen aus. So wurde die Samenspende als eine „Perversität des Denkens, Fühlens und des Handelns“ (Stoeckel 1947) bezeichnet, und der Wunsch, Mutter zu werden, ohne den Vater zu kennen oder mit ihm verheiratet zu sein, wurde mit einer „schweren neurotischen Persönlichkeitsstörung“ assoziiert. Erst 1970 entschied der 73. Deutsche Ärztetag, dass die Samenspende nicht mehr standesunwürdig sei, jedoch nach wie vor mit so vielen Problemen behaftet wäre, dass sie nicht empfohlen werden könnte. In den Folgejahren fand eine Liberalisierung statt. Einige Kliniken führten die Samenspende durch – verschwiegen und mit der Empfehlung an die Eltern, die Zeugungsart geheim zu halten, denn die Ärzte befürchteten ein Berufsverbot, falls dies bekannt geworden wäre. Aufgrund der ungeklärten Rechtslage zogen sich in den 1980er Jahren vor allem die Universitätskliniken von der Behandlung zurück. Auch in der ehemaligen DDR wurde mit Samenspende behandelt. Dort gab es 12 Einrichtungen sowie Regelungen für die Rechtsfolgen, dennoch rieten auch dort die Ärzte zur Verschwiegenheit. 1986 erklärte der 56. Deutsche Juristentag die Samenspende nicht mehr als sitten- und rechtswidrig. Im Vorfeld des Embryonenschutzgesetzes wurde zunächst eine gesetzliche Regelung der Samenspende diskutiert, später jedoch wieder ausgeklammert. 1995 gründete sich der Arbeitskreis für donogene Insemination e.V., dem die Mehrzahl der Samenbanken in Deutschland beigetreten ist. Im gleichen Jahr erarbeitete der Arbeitskreis erstmals Richtlinien für die Behandlung mit Spendersamen, diese wurden 2005 aktualisiert.

Seit den 1970ern sind in Deutschland vermutlich mehr als 100.000 Kinder geboren worden, die mit Hilfe einer Samenspende gezeugt wurden. Vor der Einführung der ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion – ein Verfahren, das bei stark eingeschränkter männlicher Fruchtbarkeit angewandt wird) waren die Behandlungszahlen von heterosexuellen Eltern und damit wahrscheinlich auch die Zahl der geborenen Kinder höher als in den letzten Jahren. Wie in vielen anderen westlichen Ländern nehmen jedoch vermehrt lesbische und alleinstehende Frauen die Möglichkeit der Samenspende wahr und tragen damit zur Geburtenzahl von Kindern nach Samenspende bei. Zurzeit werden in Deutschland innerhalb des medizinischen Systems pro Jahr vermutlich mehr als 1.000 Kinder mit Hilfe der Samenspende gezeugt; hinzu kommt die Zahl der Kinder, deren Eltern private Arrangements mit einem Spender treffen.

Seit 1986 gab es mehrere gesetzliche und berufsrechtliche Neuerungen und Änderungen, die einen Teil der Folgen der Samenspende regeln. Eine umfassende gesetzliche und/oder berufsrechtliche Regelung steht jedoch noch aus. In den Medien wird diese Familienbildung seit einigen Jahren nicht mehr nur sensationsheischend dargestellt, sondern es gibt mittlerweile auch seriöse und empathische Berichterstattung. Im Jahr 2000 hat sich die Gruppe IDI (Information Donogene Insemination) gegründet, eine Gruppe von Familien nach Samenspende, die sich regelmäßig trifft und austauscht. Wenige Jahre später gab es einen weiteren Zusammenschluss von Familien unter di-familie.de mit einem deutschlandweiten Netzwerk von Regionalgruppen. 2013 schlossen sich viele Familien, die in diesen beiden Gruppen aktiv sind, zum DI-Netz e.V. zusammen. Dieser Verein bietet Familien Unterstützung und stellt politische Forderungen. Erwachsene Menschen, die mit Hilfe der Samenspende gezeugt wurden, haben sich ebenfalls organisiert und setzen sich für umfassende Regelungen ein.

Das Stigma und Tabu, dem die Samenspende lange Zeit unterlag, ist in den letzten Jahren deutlich geringer geworden. Allerdings löst diese Form der Familienbildung bei vielen Paaren noch immer Scham und vor allem Unsicherheit aus. Die Samenspende zieht komplexe Fragestellungen nach sich, die sich von der Fortpflanzung mit eigenen Gameten unterscheiden. Dies hat weitreichende und tiefgreifende Folgen für alle Beteiligten: für die Wunscheltern, die so gezeugten Kinder, die Spender und deren Partner sowie die Eltern der Wunscheltern und des Spenders. Ziel der Beratung ist, dass sich die Wunscheltern mit den Implikationen auseinandersetzen und möglichst selbstsicher mit der Samenspende umgehen können, wenn sie sich dafür entscheiden. Hierzu ist zusätzlich zu der spezifischen psychosozialen Kinderwunschberatung ein psychoedukativer Ansatz wichtig. Wo erforderlich, müssen zudem frühere Belastungen und Ohnmachtserfahrungen (aufgrund fehlgeschlagener Behandlungen etc.) sowie aktuelle individuelle und partnerschaftliche Konflikte und Krisen aufgearbeitet werden. Psychosoziale Fachkräfte, die sich in diese Beratung einarbeiten möchten, benötigen daher zusätzlich zu den spezifischen Kenntnissen der Beratung bei Gametenspende umfassendes Wissen über die allgemeine psychosoziale Kinderwunschberatung. BKiD hat 2008 für diese Beratung Leitlinien entwickelt, die in die Fortbildungen von Fachkräften eingeflossen sind, ein Fortbildungsmanual herausgegeben und eine Vertiefungsfortbildung konzipiert, die auch andere Formen der Gametenspende umfasst.

 

Inhalte der Vertiefungsfortbildung

Tag 1

 

  • Einführung in die Thematik
  • Geschichte, Entwicklungen, juristische Regelungen, wissenschaftliche Forschung und Beratungsansätze für die Gametenspende
  • Ethische Auseinandersetzung und persönliche Haltungen

 

Tag 2

  • Reproduktives Reisen – Entwicklungen und Spannungsfelder
  • Überblick über typische Zielländer und innovative Ansätze im Bereich der Gametenspende
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

 

Die Inhalte dieser Fortbildung sind im Fortbildungsmanual (erhältlich beim Verlag FamART) ausführlich beschrieben. Bei einige der Vertiefungsfortbildungen ist dieses Manual im Teilnahmepreis enthalten. Bitte achten Sie auf den entsprechenden Vermerk in der Ausschreibung. Selbstverständlich ist das Fortbildungsmanual auch für Fachkräfte geeignet, die sich unabhängig von einer Fortbildung in die Thematik einlesen möchten.

Die nächsten Termine werden in Kürze eingestellt.

Fortbildung: Trauer in der Kinderwunschzeit

Fortbildung: Trauer in der Kinderwunschzeit

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sind auf dem Weg der Familienplanung immer wieder mit vielfältigen Formen von Trauer konfrontiert. Art und Anlass der Trauer können dabei sehr unterschiedlich sein. Die folgende von BKiD konzipierte Vertiefungsfortbildung richtet sich an KollegInnen aller Berufsgruppen aus der psychosozialen Schwangerschafts- und Kinderwunschberatung sowie an Ärzte, Psychologen, Seelsorger und Hebammen, die in klinischen Einrichtungen oder in freier Praxis tätig sind und Menschen in Zeiten der Familienplanung behandeln und begleiten. Die Vertiefungsfortbildung „Trauer in der Kinderwunschzeit“ besteht aus zwei Seminaren, dem hier beschriebenen Basiskurs folgt 2019 (Termin wird noch bekannt gegeben) ein Aufbaukurs.

Wissensvermittlung, Erweiterung der Methodenkompetenz und Selbstfürsorge sind zentrale Inhalte der Fortbildung, deren Grundlage ein abwechslungsreiches Konzept aus Vortrag, Aktivität und Zeiten der Ruhe ist. Theoretische Einheiten, praktische Übungen mit Selbsterfahrung und Freiraum für persönlichen Austausch und Stille sind sorgsam aufeinander abgestimmt. Seminarort und Umgebung sind so gewählt, dass das Auftanken eigener Kraftreserven im Kloster und der Natur gestützt wird.

Die Fortbildung wird für mindestens 10 und maximal 16 Teilnehmerinnen angeboten. Basis- und Aufbaukurs erstrecken sich jeweils über 3 Tage mit jeweils 22 Fortbildungsstunden. Grundlagenkenntnisse zur allgemeinen Trauertheorie sowie zur psychosozialen Kinderwunschberatung werden erwartet. Eine Teilnahme am Grundkurs psychosozialer Kinderwunschberatung oder eine Mitgliedschaft bei BKiD sind keine notwendigen Voraussetzungen.

Programm

Tag 1
Freitag, 26.10.2018, ab 16 Uhr

  • Medizinische, psychologische und rechtliche Grundlagen
  • Abschiede und Verluste in der Familienplanung
  • Geschlechtsspezifische Trauer
  • Praktische Selbsterfahrung (Achtsamkeitspraxis und Focusing)

 

Tag 2
Samstag, 27.10.2018

  • Spezifische Trauerformen und Differenzialdiagnostik
  • Methodenkoffer: Interventionsverfahren der Trauerbegleitung
  • Bewegung und Berührung
  • Rituale im Trauerprozess
  • Gestaltungstherapie

 

Tag 3

Sonntag, 28.10.2018, bis 15h

  • Gesprächsführung
  • Trauerbegleitung im psychosozialen Setting (Klinik, Praxis, Beratungsstelle)
  • Entspannungsverfahren
  • Selbstfürsorge

 

Veranstaltungsort

Bildungshaus Kloster Schwarzenberg, Klosterdorf 1, 91443 Scheinfeld

zwischen Nürnberg und Würzburg, www.kloster-schwarzenberg.de

Die Teilnehmerinnen können vom Bahnhof Markt Bibart abgeholt werden.

 

Kosten

Bei Anmeldung und Zahlungseingang bis zum 26. August 2018 € 300,00, danach € 330,00.
Die Kosten für Materialien und Skript sind im Preis enthalten.

Verpflegung und Übernachtung finden im Kloster Schwarzenberg statt. Für 2 Übernachtungen im Einzelzimmer mit Vollpension sind vor Ort € 126,00 zu zahlen.

 

Referentinnen

Beatrix Kozjak-Storjohann

Heilpraktikerin für Psychotherapie (BDH), Seelsorgerin, Entspannungstherapeutin (BDH), Leitung Psychosozialer Dienst am Perinatalzentrum der Universitäts-Frauenklinik Erlangen, Studium: Health Angewandte Pflegewissenschaften (seit Wise17/18), psychotherapie-gyn@arcor.de

Doris Wallraff

Diplom Psychologin, Systemische Familientherapeutin (DGSF), tätig in eigener Praxis, www.kinderwunsch-beratung.info, doriswallraff@gmx.de

 

Allgemeine Hinweise

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis spätestens zum 26. September 2018 an (Anmeldefrist) an. Ihre Anmeldung ist mit dem Zahlungseingang für uns verbindlich.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Wenn die von Ihnen gewünschte Fortbildung schon belegt ist, benachrichtigen wir Sie umgehend und nehmen Sie auf Wunsch auf eine Warteliste. Drei Wochen vor Kursbeginn erhalten Sie von uns detaillierte Informationen bzgl. der Veranstaltung.

Bitte lassen Sie Ihre Anmeldung ggf. von einer Vertreterin/einem Vertreter des zuständigen Trägers unterschreiben, so dass Kostenübernahme und Terminplanung bestätigt sind.

 

Bezahlung

Wir haben dieser Vertiefungsfortbildung die Nummer BKiD2018 – Trauer Basiskurs gegeben, die Sie bitte immer zusammen mit dem Namen der angemeldeten Person bei der Überweisung der Kursgebühr auf dem Überweisungsträger angeben! So ist es erst möglich, Ihre Einzahlung auf unser Konto mit der angemeldeten Person und ihrer jeweiligen Veranstaltung zu verknüpfen.

Wir bitten Sie (bzw. den Träger) die Kursgebühr bis acht Wochen vor Veranstaltungsbeginn des jeweiligen Kurses auf unser Konto Fortbildung zu überweisen. Bitte überweisen Sie die Gebühren auf das Konto Nr. 581 371 03 bei der H+G Bank Heidelberg Kurpfalz, Hauptstr. 46, D-69117 Heidelberg, Deutschland (BLZ: 672 901 00; BIC: GENODE61HD3, IBAN: DE95 6729 0100 0068 6981 03). Die Kontonummer finden Sie auch auf dem beigefügten Anmeldeformular. Bitte Kursnummer und Vorname/Name TeilnehmerIn auf der Überweisung vermerken!

 

Absage

Bitte melden Sie sich rechtzeitig ab, wenn Sie an der angemeldeten Fortbildung nicht teilnehmen können. Wir bemühen uns, den Platz an Interessierte auf der Warteliste weiter zu vergeben. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von € 50,00 an.

Die folgenden Ausfallgebühren entstehen Ihnen bei kurzfristiger Abmeldung (auch bei krankheitsbedingten Absagen):

  • bei Absage von weniger als 8 Wochen vor Kursbeginn 50 % der gesamten Kursgebühr,
  • bei Absage von weniger als 6 Wochen vor Kursbeginn 70 % der gesamten Kursgebühr,
  • bei Absage von weniger als 1 Woche vor Kursbeginn 90 % der gesamten Kursgebühr,

 

Teilnahmebedingungen

 

  1. Anmeldung
    Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder per E-Mail. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt und bestätigt.
    Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, den Termin abzusagen. Bei Überbelegung der Fortbildung werden wir uns bemühen, zusätzliche Termine anzubieten.
  2. Ausfall
    Sollten höhere Gewalt, Krankheit der Referentinnen oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse zum Ausfall der Fortbildung führen, werden wir uns um einen Ersatztermin bemühen. Es besteht kein Anspruch auf Durchführung der Fortbildung. Eine Haftung für durch Verschiebung der Veranstaltung entstandene Schäden, insbesondere Reise- oder Übernachtungskosten, ist ausdrücklich ausgeschlossen.
  3. Rücktritt
    Abmeldungen von einer Fortbildung müssen schriftlich per Post, Fax oder per E-Mail eingehen. Es entstehen die o.a. Rücktrittkosten.
  4. Zahlungsbedingungen
    Es gelten unsere aktuellen Preise für die Fortbildung, die Sie der Ausschreibung entnehmen können.
    Die Rechnungsstellung erfolgt zusammen mit der Anmeldebestätigung, das Teilnahmeentgelt ist vor der Fortbildung zu entrichten. Bitte beachten Sie die ermäßigten Entgelte bei früher Anmeldung.
  5. Sonstiges
    Für Schäden, die durch Unfälle in den Schulungsräumen entstanden sind, haften wir nur, wenn sie durch uns vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Für den Verlust/Diebstahl von Wertsachen und Garderobe übernehmen wir keine Haftung.

 

Stand: 23.10.2018

Irrtümer und Änderungen vorbehalten

 

 

Aufbaukurs: TRAUER IN DER KINDERWUNSCHZEIT

Aufbaukurs: Trauer in der Kinderwunschzeit

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sind auf dem Weg der Familienplanung immer wieder mit vielfältigen Formen von Trauer konfrontiert. Art und Anlass der Trauer können dabei sehr unterschiedlich sein. Diese Vertiefungsfortbildung richtet sich an KollegInnen aller Berufsgruppen aus der psychosozialen Schwangerschafts- und Kinderwunschberatung sowie an Ärzte, Psychologen, Seelsorger und Hebammen, die in klinischen Einrichtungen oder in freier Praxis tätig sind und Menschen in Zeiten der Familienplanung behandeln und begleiten. Im Juni 2018 bietet BKiD wieder einen Aufbaukurs zur „Trauer in der Kinderwunschzeit“ für alle Teilnehmerinnen des Basiskurses an, die ihr Wissen und ihr Handlungsspektrum im Umgang mit diesem Thema erweitern und vertiefen möchten. Die Mitgliedschaft bei BKiD ist keine notwendige Voraussetzung zur Teilnahme.

Das Seminar ist, wie bereits im Basiskurs erfahrbar, geprägt von den Prinzipien der Achtsamkeit. Wissensvermittlung, Erweiterung der Methodenkompetenz und Selbstfürsorge sind auch hier die zentralen Inhalte der Fortbildung. Der Wechsel zwischen theoretischen Einheiten, praktischen Übungen und Selbsterfahrung ist sorgsam aufeinander abgestimmt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Erfahrungen der Teilnehmerinnen aus den bisherigen Trauerbegleitungen. Für das Auftanken eigener Kraftreserven sowie den persönlichen Austausch gibt es wieder ausreichend (Ruhe-) Zeiten im Kloster und in der Natur. Die ansprechende Atmosphäre der Räumlichkeiten und die idyllische Lage des Klosters verleihen dem Thema einen passenden äußeren Rahmen. Das abwechslungsreiche Konzept aus Vortrag, Aktivität und Ruhe möchte schöpferische Prozesse der Teilnehmerinnen fördern und sie für den beruflichen Alltag stärken.

Die Fortbildung wird für mindestens 10 und maximal 16 Teilnehmerinnen angeboten und erstreckt sich über 3 Tage mit 22 Fortbildungsstunden. Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Fortbildung ist der Besuch des Basiskurses „Trauer in der Kinderwunschzeit“.

Programm

Tag 1
Freitag, 15.06.2018, ab 16 Uhr

  • Implementierung spezifischer Grundlagen zur Trauer in der Kinderwunschzeit
  • Balance in der Trauerbegleitung
  • Träume im Trauerprozess
  • Praktische Selbsterfahrung aus der Achtsamkeitspraxis

 

Tag 2
Samstag, 16.06.2018

  • Angst im Trauerprozess – Theorie, körperorientierte und kognitive Verfahren
  • Aggression und Neid im Trauerprozess – Theorie und gestaltungstherapeutisches Arbeiten
  • Selbsterfahrung: Tanztherapeutische Intervention
  • Ritualarbeit und Imagination

 

Tag 3

Sonntag, 17.06.2018, bis 15h

  • Schreibwerkstatt
  • Trauer und Spiritualität – „Warum?“
  • Umgang mit Schuld im Setting – kognitive Interventionsmethode
  • Umgang mit eigenen Belastungen durch die psychosoziale Begleitung

 

Veranstaltungsort

Bildungshaus Kloster Schwarzenberg, Klosterdorf 1, 91443 Scheinfeld

zwischen Nürnberg und Würzburg gelegen, www.kloster-schwarzenberg.de

Die Teilnehmerinnen können vom Bahnhof Markt Bibart abgeholt werden.

 

Kosten

Bei Anmeldung und Zahlungseingang bis zum 15. April 2018 € 280,00, danach € 320,00.
Die Kosten für Materialien und Skript sind im Preis enthalten.

 

Verpflegung und Übernachtung finden im Kloster Schwarzenberg statt. Für 2 Übernachtungen im Einzelzimmer mit Vollpension sind vor Ort € 126,00 zu zahlen.

Referentinnen

Beatrix Kozjak-Storjohann

Heilpraktikerin für Psychotherapie (BDH), Seelsorgerin, Entspannungstherapeutin (BDH), Leitung Psychosozialer Dienst am Perinatalzentrum der Universitäts-Frauenklinik Erlangen, Studium: Health Angewandte Pflegewissenschaften (seit Wise17/18), psychotherapie-gyn@arcor.de

Doris Wallraff

Diplom Psychologin, Systemische Familientherapeutin (DGSF), tätig in eigener Praxis, www.kinderwunsch-beratung.info, doriswallraff@gmx.de

Allgemeine Hinweise

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis spätestens zum 15. Mai 2018 an (Anmeldefrist) an. Ihre Anmeldung ist mit dem Zahlungseingang für uns verbindlich.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Wenn die von Ihnen gewünschte Fortbildung schon belegt ist, benachrichtigen wir Sie umgehend und nehmen Sie auf Wunsch auf eine Warteliste. Drei Wochen vor Kursbeginn erhalten Sie von uns detaillierte Informationen bzgl. der Veranstaltung.

Bitte lassen Sie Ihre Anmeldung ggf. von einer Vertreterin/einem Vertreter des zuständigen Trägers unterschreiben, so dass Kostenübernahme und Terminplanung bestätigt sind.

 

Bezahlung

Wir haben dieser Vertiefungsfortbildung die Nummer BKiD2018 – Trauer Aufbaukurs gegeben, die Sie bitte immer zusammen mit dem Namen der angemeldeten Person bei der Überweisung der Kursgebühr auf dem Überweisungsträger angeben! So ist es erst möglich, Ihre Einzahlung auf unser Konto mit der angemeldeten Person und ihrer jeweiligen Veranstaltung zu verknüpfen.

Wir bitten Sie (bzw. den Träger) die Kursgebühr bis acht Wochen vor Veranstaltungsbeginn des jeweiligen Kurses auf unser Konto Fortbildung zu überweisen. Bitte überweisen Sie die Gebühren auf das Konto Nr. 581 371 03 bei der H+G Bank Heidelberg Kurpfalz, Hauptstr. 46, D-69117 Heidelberg, Deutschland (BLZ: 672 901 00; BIC: GENODE61HD3, IBAN: DE95 6729 0100 0068 6981 03). Die Kontonummer finden Sie auch auf dem beigefügten Anmeldeformular. Bitte Kursnummer und Vorname/Name TeilnehmerIn auf der Überweisung vermerken!

 

Absage

Bitte melden Sie sich rechtzeitig ab, wenn Sie an der angemeldeten Fortbildung nicht teilnehmen können. Wir bemühen uns, den Platz an Interessierte auf der Warteliste weiter zu vergeben. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von € 50,00 an.

Die folgenden Ausfallgebühren entstehen Ihnen bei kurzfristiger Abmeldung (auch bei krankheitsbedingten Absagen):

  • bei Absage von weniger als 8 Wochen vor Kursbeginn 50 % der gesamten Kursgebühr,
  • bei Absage von weniger als 6 Wochen vor Kursbeginn 70 % der gesamten Kursgebühr,
  • bei Absage von weniger als 1 Woche vor Kursbeginn 90 % der gesamten Kursgebühr,

 

Teilnahmebedingungen

 

  1. Anmeldung
    Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder per E-Mail. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt und bestätigt.
    Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, den Termin abzusagen. Bei Überbelegung der Fortbildung werden wir uns bemühen, zusätzliche Termine anzubieten.
  2. Ausfall
    Sollten höhere Gewalt, Krankheit der Referentinnen oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse zum Ausfall der Fortbildung führen, werden wir uns um einen Ersatztermin bemühen. Es besteht kein Anspruch auf Durchführung der Fortbildung. Eine Haftung für durch Verschiebung der Veranstaltung entstandene Schäden, insbesondere Reise- oder Übernachtungskosten, ist ausdrücklich ausgeschlossen.
  3. Rücktritt
    Abmeldungen von einer Fortbildung müssen schriftlich per Post, Fax oder per E-Mail eingehen. Es entstehen die o.a. Rücktrittkosten.
  4. Zahlungsbedingungen
    Es gelten unsere aktuellen Preise für die Fortbildung, die Sie der Ausschreibung entnehmen können.
    Die Rechnungsstellung erfolgt zusammen mit der Anmeldebestätigung, das Teilnahmeentgelt ist vor der Fortbildung zu entrichten. Bitte beachten Sie die ermäßigten Entgelte bei früher Anmeldung.
  5. Sonstiges
    Für Schäden, die durch Unfälle in den Schulungsräumen entstanden sind, haften wir nur, wenn sie durch uns vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Für den Verlust/Diebstahl von Wertsachen und Garderobe übernehmen wir keine Haftung.

 

Stand: 23.10.2018

Irrtümer und Änderungen vorbehalten

 

Fortbildung: Beratung im Rahmen der Gametenspende

Fortbildung: Beratung bei Samenspende und ähnlichen Behandlungen

Die folgende von BKiD konzipierte Vertiefungsfortbildung richtet sich an psychosoziale Fachkräfte (unterschiedlicher kirchlicher, staatlicher und freier Trägerschaft sowie freiberuflich Tätigen), die sich für die psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen der Gametenspende qualifizieren möchten. Zielgruppe sind selbstständige BeraterInnen, Fachkräfte an Beratungseinrichtungen und BeraterInnen an reproduktionsmedizinischen Zentren. Die Fortbildung findet ab 5 Teilnehmern statt, es können maximal 8 Personen teilnehmen. Sie besteht aus 2 Tagen mit insgesamt 16 Fortbildungsstunden. Temin: 10. und 11. Mai 2019 Teilnahmevoraussetzung: Sie sollten psychosoziale Fachkraft sein, über eine beraterische/therapeutische Zusatzausbildung verfügen und mindestens 1 Jahr Beratungserfahrung nachweisen können. Alle Fachkräfte, die bereits BKiD-zertifiziert sind, können danach zusätzlich für die Beratung im Rahmen der Gametenspende zertifiziert werden. Programm Tag 1 Freitag, 10. Mai 2019, 9.00 bis 17.30 Uhr (mit Pausen)

  • Einführung in die Thematik
  • Geschichte Entwicklungen, juristische Regelungen, wissenschaftliche Forschung und Beratungsansätze für die Gametenspende
  • Ethische Auseinandersetzung und persönliche Haltungen

Tag 2 Samstag, 11. Mai 2019, von 9.00 bis 16.00 Uhr (mit Pausen)

  • „Reproduktives Reisen“ – Entwicklungen und Spannungsfelder
  • Überblick über typische Zielländer und innovative Ansätze im Bereich der Gametenspende
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

Zeiten Freitags: 9.00 bis 17.30 Uhr, Samstags: 9.00 bis 16.00 Uhr Am Freitag ist ein gemeinsames Abendessen möglich. Hierfür melden Sie sich bitte verbindlich an. Das Restaurant ist fußläufig zu erreichen (http://www.goldenerapfel.net) Veranstaltungsort Praxis für Paar- und Familientherapie, Langener Str. 37, 64546 Mörfelden (www.pthorn.de) Übernachtungsmöglichkeiten Anreise und Unterkunft sind individuell vorzunehmen. Unterkunftsmöglichkeiten in Mörfelden finden Sie hier: http://www.pthorn.de/unterkunft-moerfelden-und-umgebung/ Kosten Bei Anmeldung und Zahlungseingang bis 6 Wochen vor der Fortbildung € 420,00, danach € 450,00. Die Kosten für das Fortbildungsmanual „Psychosoziale Beratung im Rahmen der Gametenspende“ sind im Preis enthalten; alle Teilnehmer erhalten das Manual vor Ort. Referentin und Organisation Dr. Petra Thorn Langener Str. 37, 64546 Mörfelden, 01605 22629, mail@pthorn.de  Unterlagen Die Kosten für das Fortbildungsmanual „Psychosoziale Beratung im Rahmen der Gametenspende“ sind im Preis enthalten; alle Teilnehmer erhalten das Manual vor Ort.  

REPRODUKTIVES REISEN

Die Fortbildung „Reproduktives Reisen“ wird nach Bedarf angeboten.  Sie umfasst die Behandlungsmöglichkeiten im Ausland, informiert über gesetzlichen Regelungen und ethische Diskussionen.

Der nächste Termin dieser Fortbildung steht zurzeit noch nicht fest. Bitte geben Sie uns kurz per Email Rückmeldung, wenn Sie sich für diese Fortbildung interessieren.

Rückmeldungen von TeilnehmerInnen

Meine Rückmeldung zur "Trauer-Fortbildung"

Liebevoll & mit Engagement. Berührend! Einfach toll! Gute Struktur; Wechsel von Praxis & Theorie. Angenehme Übungen zur Wahrnehmung. Fragen hatten Raum und wurden beantwortet. Referentinnen sehr authentisch und wertschätzend.

Rundherum gute und gelungene Fortbildung ...

… schöner Ort, nette Gruppe. Besonders gut fand ich den Wechsel aus Therapie und Praxis und die persönlichen professionellen Erfahrungen der Referentinnen. Persönlich wichtig war für mich die Auseinandersetzung mit meiner eigenen Trauer.

Ich gehe sehr erfüllt ...

… und zufrieden und gelassen. Möchte auch wieder mehr mit allen Sinnen arbeiten. Nehme konkrete Anregungen und Übungen mit, die ich einsetzen werde. Die Informationen waren gut aufbereitet und zusammengestellt.

Anmeldung & Teilnahme-bedingungen

Fristen

Nächste Termine

 

Frühbucher-Rabatt

Hier können Sie das Anmeldeformular für alle Fortbildungen herunterladen.

Bei Anmeldung erklären Sie sich mit diesen Teilnahme- und Stornobedingungen einverstanden.

 

Bitte beachten Sie, dass die Fortbildungen schnell ausgebucht sein können, denn es stehen pro Durchgang nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Bei Interesse empfehlen wir eine schnelle Anmeldung. Ihre Anmeldung ist nach Eingang Ihres Teilnahmebetrags für uns bindend.

Aufbaukurs: Trauer in der Kinderwunschzeit

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sind auf dem Weg der Familienplanung immer wieder mit vielfältigen Formen von Trauer konfrontiert. Art und Anlass der Trauer können dabei sehr unterschiedlich sein. Diese Vertiefungsfortbildung richtet sich an KollegInnen aller...

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Planungssicherheit erleichtert Ihnen als Teilnehmer, den Referenten und uns als Organisation die Arbeit. Daher gibt es bei allen Fortbildungen einen Frühbucherrabatt.

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