Wenn ART erfolglos bleibt: Fakten, Erfahrungen, Interventionen

Kurzbeschreibung: Die kumulative Lebendgeburtenrate nach assistierter Reproduktion (ART) kann nicht genau beziffert werden, da ein Teil der Paare diese Behandlung vorzeitig beendet („drop-outs“), über dessen weiteren Verlauf (Schwangerschaft? Fehlgeburt? Lebendgeburt?) nichts bekannt ist. In den meisten europäischen Ländern beträgt die Geburtenrate nach drei Behandlungszyklen IVF oder ICSI knapp 50%. Eine Mehrheit der Paare, die sich Kinder wünschen, muss daher diese Behandlung ohne ein (lebend geborenes) Kind beenden.

Dieses Hybridseminar stellt dar, wie Paare eine dauerhafte ungewollte Kinderlosigkeit erleben, welche Bewältigungsstrategien in dieser Situation hilfreich und welche weniger hilfreich sind, und wie die Langzeitfolgen der ungewollten Kinderlosigkeit aus psychologischer Sicht eingeschätzt werden können. Abschließend werden einige Beispiele für professionelle Interventionen in der Kinderwunschberatung vorgestellt. Dazu zählen Überlegungen zum „Plan B“ sowie Beispiele für Abschiedsrituale.

Zielgruppe: Alle mit Fruchtbarkeitsstörungen befassten Professionelle (Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, psychosoziale Berater*innen, Mitarbeiter*innen in der Adoptionsberatung und in der Frauenberatung) sowie interessierte Pflegekräfte und Studierende

Format: Hybridfortbildunf

Anmeldeschluss: 

Kursnummer: abschiedfobi2024

Datum

Mai 10 2024

Uhrzeit

15:00 - 17:00

Preis

140.00

Standort

Heidelberg

Veranstalter

Prof. Dr. Tewes Wischmann